Freitag, 11. September 2009

Viel Sonne - viel Strom - viel Fernsehen...

Standort der SAWADI: vor Anker in den Central Holandes Cays / SanBlas-Archipel / Panama
GPS-Position: N 09°36,00 W 078°43,00

Hi all,
und wie verbringt Ihr Eure Montagmorgen? Also ich habe heute früh schon wieder meine Nähmaschine ausgepackt und in drei Stunden anstrengender "Hausfauen"-Arbeit ein neues, seitliches Sonnensegel genäht.
Ich bin total stolz auf mich, dass mein Verhältnis zu meiner Singer-Nähmaschine mittlerweile so harmonisch und produktiv ist. ;-)

Mittags ging es mit Jim zum Spearfischen ans Aussenriff. Da ich noch zwei Mojarra-Filets im Kühlschrank hatte, wollte ich gar nicht viel Jagen. Daher blieben diesmal alle Fische, bis auf einen kleineren Abendessens-Jack, vom mysteriösen "Harpunen-Tier" verschont.

Den ganzen Tag brannte heute die tropische Sonne vom strahlend blauen Himmel herab, so daß ich abends gleich drei Folgen von Raumschiff Enterprise ankucken musste, damit meine übervollen Batteriern nicht explodierten. ;-))


Beste Grüsslies aus dem Paradies,

Steffo y Flecky ;-)

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Mittwoch, 9. September 2009

Sonntags-Blog

Standort der SAWADI: vor Anker in den Central Holandes Cays / SanBlas-Archipel / Panama
GPS-Position: N 09°36,00 W 078°43,00

Hi all,
wie verbringt Ihr Eure Sonntagmorgen? Also ich habe heute morgen um sechs Uhr schon am Motor rumgebastelt und meinen Keilriemen nachgespannt. ;-)

Um die Mittagszeit kam dann Jim mit der SY Wonderland hier an. Er rief mich über UKW-Funk an, als er noch ausserhalb des Riffgebietes war und ich fuhr ihm mit meinem Dingi entgegen um ihn sicher um alle Untiefen und Sandbänke herumzugeleiten.

Jim brachte mir aus Nargana neues Milchpulver und eine ganze Staude Bananen mit. Dafür habe ich ihn abends zu selbstgemachtem schwäbischen Kartoffelsalat und mit Knoblauch angebratenen Fischfiltes à la SAWADI eingeladen. Yummy-yummy! ;-)


Beste Grüsslies aus dem Paradies,

Steffo y Flecky ;-)

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Dienstag, 8. September 2009

Wieder frischer Fisch auf dem Tisch...

Standort der SAWADI: vor Anker in den Central Holandes Cays / SanBlas-Archipel / Panama
GPS-Position: N 09°36,00 W 078°43,00

Hi all,
heute morgen nach dem Frühstück habe ich nochmals meinen einzigen und zudem sehr weit entfernten Nachbarn besucht. Die Segelyacht Cherokee-2 liegt ca. zwei Kilometer entfernt von mir ebenfalls in den zentralen Holandes Cays.
Danach ging es endlich wieder auf die Jagd.

In der "Fischabteilung" war das Angebot so zahlreich, dass ich mir genau raussuchen konnte, welchen Fisch ich heute abend auf dem Teller haben wollte.
Das ist das Gute beim Harpunieren, dass man nur genau den Fisch tötet, den man auch haben will. Nicht wie manchmal beim Angeln, wo man manchmal einen zu kleinen Fisch wieder ins Wasser zurückwirft - oftmals ist der Fisch aber durch den Angelhaken verletzt und verendet dann trotzdem.

Anyway, nach drei mittelgrossen Mojarras und einem nice-size Snapper wurden die Nursesharks doch zu aufdringlich und ich hatte eh genug Fisch für die nexten zwei, drei Tage.

Für den Rest des Tages war Siesta angesagt und abends gab es im Bordkino noch zwei Folgen von Raumschiff Enterprise ((Anm. der Red.: Wer's genau wissen will, es lief StarTrek - The Next Generation - Season 2 - Folge 1 und 2).


Beste Grüsslies aus dem Paradies,

Steffo y Flecky ;-)

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Montag, 7. September 2009

220V-Ersatz-Konverter kaputt

Standort der SAWADI: vor Anker in den Central Holandes Cays / SanBlas-Archipel / Panama
GPS-Position: N 09°36,00 W 078°43,00

Hi all,
uaaaahhhh, auch mein Ersatz-220V-Konverter gibt den Geist auf!
Nachdem schon vor zwei Monaten mein grosser Sterling-Sinus-Konverter kaputt ging, ist nun auch mein kleiner Reserve-Konverter hinüber.
Mittem beim Überspielen meiner Videoaufnahmen von der VideoCam auf meinen Laptop fiel der Konverter aus und damit auch mein Laptop (der Akku meines Computers ist schon seit längerem tot).
So ein Mist!
Aber die Rettung kam in Form eines sehr netten, amerikanischen Seglerpärchens, die mit ihrem Segelboot Cherokee-2 ebenfalls in den zentralen Holandes vor Anker liegen.
Ich fragte bei Ihnen an, ob ich meinen Laptop an Ihrem Stromnetz für ein paar Stunden betreiben dürfe, und sie haben mir prompt Ihren Reserve-Konverter angeboten! Sehr nett!!!
Ich habe den neuen Konverter gleich eingebaut und jetzt habe ich wieder Wechselstrom an Bord. Es sind jetzt zwar nur 110V anstatt der bisherigen europäischen 220V, aber die meisten Netzgeräte laufen auch mit einer Spannung von 110V.

Da es heute wieder ziemlich wolkig und regnerisch war, habe ich den ganzen nachmittag mit Videoszenen schneiden und zensieren verbracht. :-)

Aber morgen muss ich dringend mal wieder zum Jagen gehen, Flecky verlangt seinen täglichen frischen Fisch! ;-)


Beste Grüsslies aus dem Paradies,

Steffo y Flecky ;-)

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Sonntag, 6. September 2009

Regentag = N=?ISO-8859-1?Q?=E4?=hmaschinentag

Standort der SAWADI: vor Anker in den Central Holandes Cays / SanBlas-Archipel / Panama
GPS-Position: N 09°36,00 W 078°43,00

Hi all,
heute habe ich ausnahmsweise mal keine neuen Haigeschichten für Euch.
Den ganzen Tag über war es regnerisch und kalt und ich habe doch tatächlich von "ganz nackt" auf "nackt mit T-Shirt" wechseln müssen. Brrrr.

Und ich habe endlich wieder einen Nähmaschinen-Tag eingelegt.
Von der SY Anthyllide habe ich mir die Idee "geklaut", einen Treibanker fürs Dingi zu nähen.
Nach drei Stunden Näharbeit war der Treibanker fertig und zur Belohnung gab es anschliessend einen richtig leckeren Cappucino mit viel Milchschaum und Kakaopulver obendrauf.
Den Rest des Tages verbrachte ich mit eMails schreiben und Unter-Deck-Aufräum-Arbeiten.

Mehr ist heute nicht passiert.

Beste Grüsslies aus dem Paradies,

Steffo y Flecky ;-)

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Donnerstag, 3. September 2009

Erster Unterwasser-Direkt-Kontakt mit einem Hai...

Standort der SAWADI: vor Anker in den Central Holandes Cays / SanBlas-Archipel / Panama
GPS-Position: N 09°36,00 W 078°43,00

Hi all,
heute vormittag hatte ich meinen ersten Unterwasser-Direkt-Kontakt mit einem Hai.
Ich schnorchelte vor der SY Genesis, um ihnen beim Anker-auf-gehen zu helfen. Ihr Anker hatte sich um einen Felsbrocken gewickelt und wir wollten mit der Ankerkette nicht den Korallenbewuchs beschädigen.
Vermutlich durch den aufgewirbelten Sand und die Schab-Geräusche der Ankerkette auf dem Felsbrocken wurden drei grosse Adler-Rochen angelockt. Sie schwebten in perfekter Formation heran und umkreisten majestätisch den Ort des Geschehens. Sehr schön anzusehen!

Kurz darauf wurde auch ein Ammenhai neugierig und umkreiste ebenfalls den aufgewirbelten Meeresgrund.
Aber anders als die Rochen bemerkte der Hai das komische "Harpunen-Tier-ohne-Harpune", welches da an der Wasseroberfläche trieb und tauchte zu mir herauf.
Er hielt direkt auf mich zu und machte keinerlei Anstalten abzudrehen. Als er noch vielleicht zwei Meter weg war, hob ich meinen Fuss an und zeigte ihm die Unterseite meiner gelb-schwarzen Flossen. Aber der doofe Ammenhai schwamm einfach weiter und bumste dann mit seinem breiten Kopf gegen meine Flosse.
Nach der Kollision verlor er schnell das Interesse an mir und liess sich zurück auf den Meeresgrund sinken.

Ich vermute mal, es war ein ziemlich alter Hai mit sehr schlechten Augen - darum kam er auch so nahe an mich ran und hat mich angerempelt, oder??? ;-)


Beste Grüsslies aus dem Paradies,

Steffo y Flecky ;-)

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Mittwoch, 2. September 2009

...schon wieder neue Hai-Begegnungen...

Standort der SAWADI: vor Anker in den Central Holandes Cays / SanBlas-Archipel / Panama
GPS-Position: N 09°36,00 W 078°43,00

Ach herrje,
jetzt sind schon wieder fast zwei Wochen vergangen ohne dass ich einen Website-Blog geschrieben habe.
Dabei kann ich mittlerweile durchaus von einigen neuen Abenteuern berichten.

Vorletzten Sonntag kamen unsere beiden Yachten GENESIS und SAWADI hier in den zentralen Holandes-Cays an. Ich liege wieder fast an der gleichen Stelle wie damals vor vier Monaten, als das Hai-Video entstand.

In den letzten Tagen gab es immer wieder kleinere Hai-Begegnungen.
Der haireichste Tag war aber zweifelos unser zweiter Tag hier in der Shark-Alley.
Wolfgang von der SY GENESIS und ich waren beim Spearfischen. Wir hatten mein Dingi vor unserem kleinen Haus-Riff geparkt, ca. 300 Meter hinter der SAWADI.
Mittlerweile hatte ich schon zwei leckere Mojarras im Fischeimer und hatte gerade einen erlegten Yellow-Jack zurück zum Dingi gebracht.
Ich hatte mich gerade wieder ins Wasser gleiten lassen, um nach einem letzten Fischopfer Ausschau zu halten, als plötzlich wie aus dem Nichts dieser grosse Riff-Hai vor mir auftauchte.
Ungefähr drei Meter entfernt schaute er mich an, ich schaute ihn an, und beide wussten wir nicht so genau, was wir jetzt tun sollten.
(Geheime Anm. der Red.: Leute, glaubt mir, hätte der Steffo nicht gerade erst Pipi gemacht, spätestens jetzt hätte er ins Wasser gepinkelt vor Schreck, ***grinzzz***)
Ich erinnerte mich an einen Tipp von Scott, der meinte, man solle sich quer zum Hai ausrichten, damit der Hai sieht, wie gross dieses seltsame "Harpunen-Tier" ist.
Doch irgendwie beeindruckte das den Hai nicht im geringsten, da er doch mindestens genauso gross wie ich war.
Er entschied sich also, noch ein bisschen näher heranzukommen und ich entschied mich im selben Moment, dass ich jetzt irgendetwas tun musste. Ich drehte meine Harpune (die noch nicht wieder gespannt war) um und versuchte, den Hai mit dem Griff meiner Harpune auf Distanz zu halten. (Anm. der Red.: Warum ich die Harpune umdrehte, weiss ich bis heute nicht, vielleicht deshalb, weil Jim mal erzählte, er fände es cool, auf dem Holzgriff seiner Harpune den Bissabdruck eines Haies zu haben).
Anyway, der Hai hat meine seltsame Handlungsweise wohl auch nicht ganz verstanden - er kam bis auf ein paar Zentimeter an meinen Harpunengriff ran und drehte dann zum Glück wieder ab.
Ich nutzte die Gelegenheit und schwamm langsam zurück zum in der Nähe geankerten Dingi. Als ich das Dingi erreicht hatte, stellte ich kurzerhand einen neuen Weltrekord im "Schnell-ins-Dingi-klettern" auf! ;-)
Ich rief Wolfgang zu, dass sich ein Riffhai in der Nähe aufhält und er blieb daraufhin in der flachen Gegend des Riffs.
Der Hai umkreiste noch zweimal das Dingi (Anm. der Red.: Wahrscheinlich hat er auch meinen Haiwitz in meinem Websiteblog gelesen), aber nachdem sich keines der seltsamen "Harpunen-Tiere" leerschiss, zog er sich wieder in tiefere Gewässer der Shark-Alley zurück.
Puhhh!!!

Aber die Geschichte geht noch etwas weiter.
Wir haben dann die erlegten Fische auf der Genesis ausgenommen, filetiert und dabei extra gut aufgepasst, dass keine Fischabfälle oder Blut ins Wasser gelangten.
Aber vielleicht sind doch ein paar Blutstropfen über Bord gespült worden, denn nach weniger als einer Minute war schon der Riffhai wieder zur Stelle. Wir entdeckten sogar noch einen zweiten, etwas kleineren Riffhai!
Aber nachdem wir die Fischabfälle mit dem Dingi weit entfernt von unseren Booten versenkten, wurde den Haien das Umkreisen der Genesis schnell langweilig und sie verschwanden wieder.

In der gleichen Nacht fing ich ca. um 10 Uhr abends einen mittelgrossen HorseEye-Jack mit meiner Handleine, einem einfachen Haken und einem kleinen Fischstückchen dran.
Mist, jetzt musste ich mitten in der Nacht auch noch den Jack verarbeiten und seine sterblichen Überreste weit weg von der SAWADI entsorgen.
Nach einer halben Stunde war die Arbeit erledigt und als kleine Belohnung tauchte ein kleiner (vielleich ein Meter langer) Ammen-Hai auf und umkreiste die SAWADI direkt unter der Wasseroberfläche (Anm. der Red.: auch die Ammenhaie kennen mittlerweile den Trick mit der Haiflosse-rauskucken-lassen und dem Leerscheissen)
Ich kletterte schnell in mein am Heck angebundenes Dingi und wartete, bis der Hai wieder mal vorbeidümpelte. Dann streckte ich meine Hand aus und habe ihn auf dem Rücken zwangs-gesteichelt. Er blieb davon jedoch ziemlich unbeeindruckt. Wie ich schon wusste, fühlt sich die rötlich-braune Haut eines Ammenhaies wie feines Schmirgelpapier an. Ultra-cool!

Sodele, das wars mal wieder für heute.
Die nächsten Tage werde ich versuchen, häufiger einen kurzen Blog zu schreiben (Anm. der Red.: man munkelt sogar von täglichen Blog-Uploads). Aber irgendwie man kommt ja zu nichts hier im Paradies! ;-)

In diesem Sinne,

beste Grüsslies aus dem Paradies,

Steffo y Flecky ;-)

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Samstag, 22. August 2009

Nur kleine Abenteuer im August...

Standort der SAWADI: vor Anker in den East Lemon Cays / SanBlas-Archipel / Panama
GPS-Position: N 09°34,00 W 078°51,00

Hi all,
wie schon der Juli ging auch der grösste Teil des Augusts ohne schreibenswerte Erlebnisse vorüber.
Hier in den East Lemon Cays liegen zur Zeit noch drei weitere deutsche Segelboote - die Vonnie-T, die Genesis und die Vagabund.
Also endlich mal ein Ankerplatz an dem die Lagerfeuersprache deutsch anstatt englisch ist. ;-)

Da Wolfgang u. Beate von der Genesis auch schwäbische Urprünge haben, gab es vor einigen Tagen selbstgemachte Käsespätzle!
War zwar 'ne anstrengede Arbeit, für sechs Personen Spätzle zu schaben, aber dafür hat es dann auch geschmeckt wie zu Hause bei der Oma!

Weitere Abwechslungen, wenn auch keine der kulinarischen Art, bieten die sporadisch auftretenden Chocosanas.
Ein Chocosana ist ein starker Wind, der in der Regenzeit auftritt, meist aus Südost bis Südwest kommt und mit bis zu 50 Knoten für kurze Zeit blasen kann.

Das ist dann immer sehr lustig, da die meisten Boote beim üblichen, schwachen Nordwind in die East Lemons kommen und daher so ankern, dass sie genügend Platz nach Süden hin haben.
Wenn aber wie aus dem Nichts die Chocosana-Böen auftreten, der Wind innerhalb von Sekunden von 10 auf 40 Knoten zunimmt, alle Boote um 180 Grad herumschwenken und plötzlich mit dem Heck nach Norden zeigen - ja, dann bricht hier am Ankerplatz die grosse Panik aus. Denn meist haben die Boote nach Norden hin nicht genügend Abstand zum Riff und innerhalb von Sekunden liegt die Yacht auf dem Riff auf.
Beim letzten Chocosana hier in den East Lemons wurden gleich drei Yachten aufs Riff gespült.
Dann kommt immer die deutsche Sondereinsatz-Katastrophen-Kommando-Truppe zum Einsatz: Sobald die Chocosana-Böen ein wenig nachlassen, springen die beiden Wolfgangs von der Vonnie-T und der Genesis in ihre Dingis und auch ich ziehe mir meine Sondereinsatz-Katastrophen-Kommando-Regenjacke an, und gemeinsam mit unseren drei Dingis schleppen wir die gestrandeten Yachten heldenhaft wieder vom Riff herunter. :-)

Heute ist vermutlich mein vorerst letzter Tag in den East Lemons.
Morgen wollen die Genesis und ich unsere Anker lichten und für einige Zeit rüberwechseln in die zentralen Hollandes-Cays. Wahrscheinlich wieder in die Shark-Alley, dort wo auch das Hai-Video entstanden ist. ***freu***
Dann gibt es hoffentlich wieder regelmässig frischen Fisch auf den Tisch und auch wieder diverse Abenteuer oberhalb und unterhalb der Wasserlinie zu erleben!

Bis dahin,

beste Grüsslies aus dem Paradies,

Steffo y Flecky ;-)

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Dienstag, 21. Juli 2009

Klasse Hai-Witz...

Standort der SAWADI: vor Anker auf den Coco Bandero Cays / SanBlas-Archipel / Panama
GPS-Position: N 09°31,00 W 078°37,00

Hi all,
den darf ich einfach nicht für mich behalten:

Sagt Papa-Hai zu seinem Sohn: "Sodele, nun tauchen wir soweit auf, dass nur die obere Hälfte unserer Rückenflosse zu sehen ist und drehen zwei, drei Runden um die Schwimmer!"
Gesagt, getan!
Papa-Hai: "Und jetzt machen wir das Ganze nochmal, lassen dieses Mal aber die ganze Rückenflosse rausschauen!"
Also drehen sie nochmals ein paar Runden um die Schwimmer und tauchen dann wieder ab.
Vater Hai: "Sodele, mein Sohn, und jetzt von unten ran und fressen!"
Und das machen sie mit Genuss. Alle Schwimmer werden gefressen und die beiden Haie dümpeln sattgefressen so vor sich hin...
Da fragt der Sohn: "Aber warum haben wir zweimal diese Runden um die Schwimmer gezogen, wir hätten sie doch problemlos gleich fressen können??"
Antwortet Papa-Hai: "Ganz einfach: Leergeschissen schmecken sie besser!"


Es grüssen aus Panama:

Steffo, Flecky und die lokale Hai-Population ;-)

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Montag, 20. Juli 2009

Ruhiger Juli...

Standort der SAWADI: vor Anker auf den Coco Bandero Cays / SanBlas-Archipel / Panama
GPS-Position: N 09°31,00 W 078°37,00

Hi all,
hier mal wieder ein kurzes Lebenszeichen von der SAWADI.
Die letzten vier Wochen gingen mehr oder weniger abenteuerlos vorüber.

Vorige Woche war Wilma nochmal zu Besuch auf der SAWADI, bevor sie in ein paar Tagen zurück nach Holland fliegt. Sie war die letzten drei Monate mit dem Rucksack in allen vier Ecken von Panama unterwegs, hat viel gesehen und erlebt und spricht mittlerweile besser spanisch als ich! ;-)
Die Woche mit Wilma war sehr schön und relaxt und ging leider viel zu schnell vorüber.

Momentan liegt die SAWADI auf den hübschen Coco Bandero Cays vor Anker. Hier werde ich wohl noch eine Woche bleiben, bevor ich wieder zurück zu den Lemon-Cays segle, um auf die Wonderland aufzupassen, während Jim für ein paar Tage in die USA fliegt.

Sodele, jetzt gibtz erstmal Frühstück und dann fahr ich mir dem Dingi zur der kleinen, unbewohnten Insel nebenan zum Wäsche waschen. Dort gibt es nämlich einen Süsswasser-Brunnen und genügend Kokospalmen, um die Wäscheleine über die ganze Insel zu spannen. ;-)

In diesem Sinne,

beste Grüsslies aus Panama,

Steffo y Flecky

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